Verfahren

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie hat in der naturheilkundlichen Praxis ihren festen Platz. Sie ist eine unspezifische Reiztherapie, bei der entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut reinjiziert wird. Am Injektionsort setzt sie lokale Entzündungsvorgänge in Gang und bewirkt zudem als systemische Therapie eine vegetative Gesamtumschaltung sowie eine Immunstimulierung und Stoffwechselaktivierung.

Die ersten dokumentierten Berichte der Eigenbluttherapie gehen auf August Bier zurück, der Eigenblut injizierte, um die Heilung von Knochenbrüchen zu beschleunigen. Er war der Ansicht, dass das unbehandelte Blut das natürlichste und wirksamste Reizmittel sei.

Mit der Eigenbluttherapie lassen sich zahlreiche Erkrankungen günstig beeinflussen:

  •       chronische Erkrankungen, v. a. chronische Entzündungen
  •       allergische Erkrankungen wie z.B. allergisches Asthma, Heuschnupfen, Asthma bronchiale
  •       Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Ekzeme, Haut und Nagelpilze
  •       rheumatische Erkrankungen, v. a. primär chronische Polyarthritis
  •       akute und wiederkehrende Entzündungen, wie Tonsillitis (Mandelentzündungen), Sinusitis (Entzündungen der Nasennebenhöhlen), Otitis media (Mittelohrentzündungen)